Archive für die Kategorie 'Bildung'
NLP Ausbildung
“Die Landkarte ist nicht das Gebiet” Diesen Leitspruch hören Teilnehmer einer NLP Ausbildung sehr früh; ist er doch eines der wichtigsten Axiome des NLP. Gemeint ist hier die Annahme, das der Mensch nicht die Realität selbst erkennt und beschreibt, sondern lediglich eine subjektive Wahrnehmung dessen, was er als Realität begreift. NLP, das ist die Abkürzung für das Neurolinguistische Programmieren. Übersetzt bedeutet dies, das durch gezielte Programmierungen neue Verbindungen zwischen Sprache und Nerven entstehen. Man kann sich NLP wie ein Schweizer Messer vorstellen, randvoll ausgestattet mit Methoden, Techniken, Übungen und Erkenntnissen, welche die Kommunikation mit sich selbst und anderen Menschen erleichtert. Alte Gewohnheitsmuster werden zunächst analysiert und durch spezielle Techniken wird ein Klient zu einer Verhaltensänderung hingeführt. Signifikant ist die Bereitschaft des Klienten zur Mitarbeit.
Eine weitere Grundannahme des NLP besagt, das es gut ist, viele verschiedene Wahlmöglichkeiten zu haben. Dies trifft auch auf den Ausbildungssektor zu. Grundsätzlich gibt es Weltweit keine standardisierte NLP Ausbildung. Wer eine Ausbildung absolvieren möchte steht daher zunächst vor einem schier unübersichtlichen Markt an Ausbildungsangeboten. Inhalte und Stundenzahl, aber auch Dozentenqualität variieren ebenso wie die Bezeichnung, die nach erfolgreicher Ausbildung getragen werden darf. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, haben sich inzwischen viele der unzähligen Verbände auf die sogenannten Ethik Richtlinien geeinigt. Zwar sind diese Richtlinien je nach Verband immer etwas anders im Wortlaut formuliert, Inhaltlich sind sie jedoch annähernd gleich.
Eine grobe Unterscheidung der Berufsbezeichnung nach Abschluss einer NLP Ausbildung ist in NLP Practitioner - der Anwender und NLP Master - der Lehrende, vorzunehmen. Reine NLP Konzepte, wie sie Bandler und Grinder - die Urväter des NLP - Anfang der siebziger Jahre entwickelten, sind heute kaum noch vertreten. Häufig werden NLP Konzepte mit anderen Wissenschaftsgebieten der Psychologie und der Esoterik vermischt. Die NLP Ausbildung versteht sich primär als Reise in das eigene Ich, eine Instrospektive voller Abenteuer, glanzvoller Wege und dunkler Ecken, in die zu sehen nicht jeder Mensch bereit ist. Wer dies jedoch wagt und seinen Weg beschreitet wird sich positiv weiterentwickeln und belohnt werden durch ein besseres Verständnis seiner eigenen Lebenslandkarte.
Das Fachabitur - der Weg zum höheren Bildungsabschluss
Der Begriff Fachabitur ist der volkstümliche Begriff für die Fachhochhochschulreife. Dabei hat sich in den letzten Jahren das Wort Fachabitur sogar in den amtlichen Sprachgebrauch übertragen. Wer die Fachoberschule erfolgreich abschließt, erreicht die Fachhochschulreife, diese befähigt den Schüler zum Fachstudium an einer Fachhochschule. Wer die mittlere Reife, also die Realschule erfolgreich abgeschlossen hat, ist damit befähigt an der Fachoberschule weiterzulernen und so den Abschluss der Fachhochschulreife oder das Fachabitur zu erlangen. Schüler, die die Fachoberschule Klasse 12 abgeschlossen haben, erreichen damit das Fachabitur. Wer aber darüber hinaus, also bis zur 13. Klasse die Fachoberschule absolviert, erlangt damit sogar die allgemeine Hochschulreife. Dieser Abschluss ist dem Abitur gleichgestellt.
Doch auch Abschlussschüler, die den qualifizierten Hauptschulabschluss erreicht haben, können im Schulausbildungssystem der Bundesrepublik Deutschland, immer noch das Fachabitur erreichen. Bezeichnend ist nur für diesen Bildungsweg, dass der Weg zum Fachabitur wesentlich länger ist, als der direkte Weg über die Fachoberschule. Für Erwachsene, die sich nach einer Ausbildung in der Wirtschaft für eine Weiterbildung entscheiden, wird der dritte Bildungsweg in der Regel zum Fachabitur oder zum regulären Abitur führen. Ganz gleich, für welchen Bildungsweg sich jemand entscheidet, die Wege zum Fachabitur werden bis zum Erwachsenen Alter offen gehalten. Nur muss man als junger Mensch wissen, dass je älter man wird, das Lernen immer schwerer fällt. Berufsbegleitend ist das Erreichen des Fachabiturs noch viel schwerer, wenn nach dem harten Arbeitstag auch noch einige Stunden für das Lernen auf dem Tagesplan stehen.
Per Fernstudium zum Betriebswirt
Das Fernstudium Betriebswirt verfolgt das Ziel, dass Sie sich wirtschaftwissenschaftlich weiterbilden können. Der breite Lehrstoff des Studiums bietet Ihnen eine gute Grundlage für kaufmännische Führungspositionen und die Möglichkeit, sich für den Arbeitsmarkt weiter zu qualifizieren. Der Vorteil eines Fernstudiums ist, dass Sie nicht zeit- und ortsgebunden sind und das Studium in Teilzeit absolviert werden kann. Dies bietet die Möglichkeit, sich neben dem Beruf weiter zu bilden. Mit erflogreichem Abschluss erlangen Sie einen akademischen Grad (Diplom, Bachelor oder Master). Zunächst einmal gibt es verschiedene Ausbildungen zum Betriebswirt. Der “einfache” Betriebswirt, der auch durch ein Fernstudium zu erreichen ist, den staatlichen, sowie den IHK geprüften Betriebswirt. Ein Fernstudium wird zurzeit von mehreren Instituten angeboten: ILS, SGD, Hamburger Akademie und der Fernakademie für Erwachsenenbildung. Bei allen Instituten dauert das Studium 28 Monate. Andere Fachhochschulen und Universitäten bieten ebenfalls aufbauende Fernstudiengänge an. Sie sollten sich bei Interesse kostenlose Informationen, zum Vergleichen der Institute, im Internet auf den jeweiligen Homepages ansehen. Dort können Sie sich ebenfalls kostenloses Infomaterial zusenden lassen.
Die Studiengebühren sind unterschiedlich, wobei ein Fernstudium Betriebswirt bei der ILS beispielsweise monatlich 138 Euro kostet. Eventuell kann natürlich auch BAföG beantragt werden. Die Voraussetzungen sind die Mittlere Reife mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung, oder das Fach-Abitur. Die Inhalte des Fernstudiums für Betriebswirte sehen wie folgt aus: Es gibt die Fächer Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Rechnungswesen, Marketing, Controlling, Personalführung und EDV. Zur Spezialisierung wird im einem der Fächer ein Schwerpunkt gesetzt.
Sprachreise
Vor allem immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene entscheiden sich für eine Sprachreise. Die Gründe dafür liegen vor allem in den immer stärker anwachsenden Anforderungen von Job-Profilen, die oft Auslandsaufenthalte und Sprachkenntnisse von mindestens einer Fremdsprache erwarten. Auch im Studium müssen oft Sprachnachweise erbracht werden, die im Rahmen einer Sprachreise gelernt werden können. Durch den meist mehrwöchigen Aufenthalt muss die gewählte Sprache im Alltag angewendet und kann somit praxisnah erlebt werden. Meist lebt der Sprachschüler während der Reise sogar bei einer Gastfamilie, die ihm nicht nur beim Kennenlernen der Sprache, sondern auch von Kultur und Lebensweise aktiv unterstützt. Doch nicht nur in dieser Hinsicht bietet die Sprachreise vielerlei Positives. Denn vor allem für viele junge Menschen stellt sie den ersten, längeren und alleinigen Aufenthalt im Ausland dar und wird somit zur einmaligen Erfahrung. Die Sprachreise kann also auch dazu beitragen, den eigenen Charakter, Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit an den neuen Erfahrungen wachsen zu lassen.
Letztendlich bieten die jeweiligen Organisationen ein umfangreiches Freizeitangebot, in dem viel erlebt werden kann. Für jeden Geschmack lässt sich hier von Kultur bis hin zu Party und Sport alles finden. Immerhin befinden sich heute viele Sprachschulen vor allem in den Metropolen ihrer Ländern und somit in faszinierenden Städten wie Madrid, London, Paris, Rom oder New York, die in jedem Falle einen Besuch wert sind. Und schließlich ermöglicht die Sprachreise einen spannenden Rahmen, um neue Freunde aus der ganzen Welt kennen zu lernen.